Candelas – Die milden Grünen unter den Zigarren

Mann auf einer TabakplantageCandela ist das spanische Wort für „Kerze“ und bezeichnet die Zigarren mit einem Doble Claro Deckblatt, dem hellsten aller Deckblätter. Optisch hebt sich die Candela von jeder anderen Zigarre durch ihre grünlichen Farbtöne ab. Die nur etwa 2-3 Tage andauernde Trocknungsphase der Blätter sowie die frühe Ernte verleihen der Candela den charakteristisch hellen Farbton.

Die kurze Trocknungsphase und frühe Ernte bedingen auch den sehr milden Geschmack, welcher die Candela zur idealen Zigarre für Einsteiger macht. Plant man beispielsweise seinen ersten Zigarren-Abend mit Freunden, sollte man auf jeden Fall eine Candela mit im Sortiment aufnehmen. Die milden und süßlichen Aromen erleichtern den Einstieg in die Welt der Zigarren.

Beliebt waren Candelas vor einigen Jahren insbesondere in den USA. In Deutschland und Europa sind sie dagegen noch nicht allzu geläufig. Dennoch besitzen sie als „die klassische Zigarre für Anfänger“ sowie der einzigartigen Farbtönung und charakteristisch mild-süßlichem Geschmack noch jede Menge Potential. Es ist also recht wahrscheinlich, dass die Beliebtheit der Candela-Zigarren auch hierzulande wieder an Beliebtheit gewinnen könnte.

Eine Grüne aus der Dominikanischen Republik – Die Blanco Candela Classic

Eine bekannte Vertreterin aus dem Format der Candelas ist die Blanco Classic Candela aus der Dominikanischen Republik. Sie gehört mit ihrer grasig-süßen Geschmacksrichtung zu den mildesten Zigarren, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind. Auch die Rauchdauer zielt mit rund 30 Minuten eher auf den kurzweiligen Rauchgenuss. Wer also erste Erfahrungen mit Zigarren sammeln will und dabei auf einen sanften Einstieg setzt, der ist mit der Blanco Candela Classic gut aufgehoben.  Erfahrene Aficionados werden zwar eher selten zu dieser Zigarre greifen, dennoch kann sie auch gut in den Morgenstunden zu einer Tasse schwarzen Kaffee geraucht werden.

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