Die Habanos Torcedor Tournee 2013

Kubanischer Torcedor beim Rollen einer Zigarre
In keinem anderen Land ist der Mythos der Fertigung von Zigarren so präsent wie in Kuba. So gehören die kubanischen Zigarrenroller, genannt Torcedores, ohne Zweifel zur Crème de la Crème ihres Metiers. Um auch deutschen und europäischen Aficionados die Kunst des „totalmente a mano“ (spanisch für „komplett handgefertigt“) näherzubringen, werden bereits seit geraumer Zeit Tourneen für die erfahrensten Kubanischen Torcedores veranstaltet. Hier stellen die bekanntesten und erfahrensten Zigarrenroller Kubas ihr edles Handwerk in verschiedenen Zigarrenshops und -clubs vor.

Auf den diversen Veranstaltungen haben die Torcedores dann die Gelegenheit, ihr oft Jahrzehnte lang erlerntes und ausgeübtes Handwerk einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. In Deutschland wurde diese Ehre unter anderem bereits der „Grande Dame“ unter den kubanischen Torcedoras Maritza Acuña Rodriguez sowie dem Torcedor Eduardo Pino, der auf die besonders großen und schwierigen Doble-Coronas spezialisiert ist, zuteil.

Die aktuelle Tour des Meister-Torcedors Hector Enrique Fonseca Puig

Seit dem 10. September tourt der langjährige Torcedor Hector Enrique Fonseca Puig die Republik. In seiner zweimonatigen Tournee wird er seine Kunst in knapp zwei dutzend Städten vorstellen. War die letzte Torcedor Tournee überwiegend auf Süddeutschland beschränkt, so kommen diesmal Norddeutsche Aficionados auf ihre Kosten. Enden wird die Tour vom 28. Oktober bis 07. November in Berlin. Für Aficionados ist dies eine einmalige Gelegenheit, dieses äußerst komplexe und traditionsreiche Handwerk von einem der womöglich besten Torcedores der Welt bestaunen zu können. Man wird schnell merken, wie viel Geschicklichkeit und Fingerspitzengefühl die Methode „totalmente a mano“ erfordert und weshalb die besten Zigarrenroller in ihrem Metier gefeiert werden.

Termine der aktuellen Torcedor Tournee mit Hector Enrique Fonseca Puig: http://www.5thavenue.de/images/stories/Einsatzplanung_offiziell_2_2013.pdf

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