Guatemala – das Zigarrenreich der Maya

Luftansicht auf das wunderschöne Guatemala, einige Wolken verhängen den Himmel
Ein Land zahlreicher Facetten und ungewöhnlicher Kuriositäten. Wie in den meisten mittelamerikanischen Ländern gehört auch hier der Anbau von Tabak zur traditionellen Kultur und ist mit der Geschichte des Landes tief verwurzelt. Noch erweist sich Guatemala als recht kleines Tabakland – doch gerade dadurch eröffnen sich hier jedem Aficionado interessante Aspekte zum Genuss des Landes.


“Tabacos y Puros Finos“ – die einzige Tabakmanufaktur des Landes

Vor mehr als 50 Jahren fing hier bereits alles an. Don Pancho Orellana, der Namensgeber des Longfillers Don Pancho, begann hier zusammen mit seiner Familie mit der Verarbeitung von Tabak und dem Drehen von Zigarren. Und so begann der heutige Besitzer des Fabrik, Orellanas Enkel, bereits mit 15 Jahren mit dem Anbau und der Verarbeitung von Tabak. Damit war Leopoldo Gonzáles der erste und einzige, welher auf seiner Plantage in Guatemala diesen besonderen Tabak weiterverarbeitete. Im Jahre 2004 gründete Leopoldo schließlich die Tabamanufaktur T&P „Tabacos y Puros Finos“. Die erste Marke trägt selbstverständlich den Namen des damaligen Lehrmeisters: Don Pancho, im Format Churchill.
Auch Leopoldo verewigte sich bereits in seinem Unternehmen. Die Marke „Don Leopoldo“, aromatisiert mit zarter Vanille Note, Schokolade oder Karamell ist eine der Premium-Marken der Fabrik.


die Kartenansicht von Guatemala


Die besondere Qualität bei Leopoldo Gonzáles

Die Spitzenqualität der Premium-Zigarren erklärt sich bei Erläuterung der Produktion wie von selbst. Die Tabakblätter werden hier noch per Hand ausgesucht und als Ganzes verarbeitet. Dazu werden sie an den Seiten nach innen geklappt und direkt gerollt. Daher ist auch das Mittelblatt „Viso“ geschmacklich am stärksten, während das Aroma bei den Enden der Zigarre schwächer hervortritt. Bedingt durch die natürliche Größe eines Tabakblattes sind die 40 Inches das beste Maß für ausgezeichnete Zigarren.
Leopoldos Geheimrezept: Er verbindet seine Zigarren mit einem starken Kaffee. Natürlich am besten mit Bohnen aus seinem Heimatland. Denn je stärker der Kaffee, desto besser entfaltet sich auf der Zunge der Geschmack der Zigarre.

Zigarre rauchen: die Tradition der Maya

In Guatemala besitzt das Rauchen von Zigarren eine uralte Tradition. Bereits schon um 600 bis 1000 v.Chr. wurden bei den Ureinwohnern des Landes Tabakblätter in gerollter Form angezündet. Die Mayas rauchten ihren Tabak stehts zu besonderen Ritualen. Spanische Kolonialherren erweiterten den Anbau und die Verarbeitung des Tabaks später.

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