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Lagerung: Wie lange halten sich Zigarren?

Zigarren mit goldener Bauchbinde lagern nebeneinander im geöffneten Humidor

Bei der Haltbarkeit von Zigarren müssen sich im Grunde keine Sorgen gemacht werden. Vergleichbar sind die gerollten Tabakstengel in dieser Angelegenheit mit gutem Rotwein – das Aroma verbessert sich bei langer Lagerung zunehmend bei vielen Zigarren. Denn durch einen stetigen Reifeprozess intensiviert sich das Aroma, so dass Zigarren selbst nach langer Lagerung noch einen wahren Genuss bieten. Abhängig ist dies allerdings nicht nur von der Lagerung selbst, sondern auch von der Zigarren-Sorte. So soll es wohl noch Exemplare geben, welche bereits vor dem 2. Weltkrieg gerollt wurden und dennoch immer noch ein ausgezeichnetes Aroma bieten.

Zigarren vor allen Dingen feucht lagern!

Bevor die Zigarre gekauft oder überhaupt angezündet wird, sollte natürlich geprüft werden, ob sich diese in einem guten Zustand befindet. Dies lässt sich leicht testen. Dazu muss die Zigarre zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten und sanft gedrückt werden. Jetzt sollte die Zigarre leicht nachgeben ohne zu knistern. Denn knisternde Geräusche sprechen für zu trockenen Tabak. Das Deckblatt selbst sollte sich seidig anfühlen und durch die integrierten Öle einen sanften Glanz abgeben.
Ausgetrocknete Zigarren oder gar schimmelnde Zigarren sind allerdings noch lange kein Grund, diese wegzuwerfen. Zwar ist es nicht einfach, bereits ausgetrocknete Zigarren wieder genießbar zu machen – prinzipiell ist es allerdings möglich. Um dem Tabak die entwichene Feuchtigkeit wieder zuzuführen, sollte die Kisten mit den getrockneten Zigarren mitsamt eines feuchten Schwammes in einem Plastikbeutel verstauen. Dieser Beutel wird luftdicht verschlossen und dann für etwa 1-2 Tage im Kühlschrank gelagert. Nach dieser Zeit kann der Beutel wieder aus dem Kühlschrank entfernt werden. Nun folgt ein Aufwärmprozess. Hierfür muss die Kiste bzw. der Humidor für etwa eine Woche in einem 20°C warmen Raum gelagert werden. Auch die Umlagerung in einen Humidor mit 85% Luftfeuchtigkeit bietet eine sinnvolle Alternative. Es gilt, die Feuchtigkeit der Zigarre ebenso langsam wieder zurückzuführen,  wie sie verloren ging. Die Zigarre an sich kann so gerettet werden. Allerdings erreicht solch eine wiederbefeuchtete Zigarre ihr ursprüngliches Bouquet und Aroma kaum wieder.

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