Mythos Cohibas: Um diese Zigarre ranken sich viele Geschichten

Einige Cohiba-Zigarren ordentlich gestapeltUm kaum eine andere Zigarrenmarke dieser Welt ranken sich so viele Geschichten, Mythen und Bewunderungen wie um die Cohibas. 1963 erstmals auf Kuba produziert erfreuen sich die Cohiba-Zigarren mittlerweile auch international großer Beliebtheit und genießen bei Kennern einen außerordentlich guten Ruf. Cohibas werden von der staatlichen kubanischen Zigarrenmanufaktur Habanos hergestellt und gelten als Spitzenprodukt der kubanischen Tabakindustrie. Die Geschichte rund um ihre Entstehung erweist sich selbst in der Welt es Tabaks als einzigartig.

Fidel Castros persönliche Zigarrenmarke

das Profil von Fidel CastroCohiba Zigarren werden dabei stets mit Fidel Castro in Verbindung gebracht. Der kubanische Revolutionsführer und Staatschef, der schon immer eine große Leidenschaft für Zigarren hegte, probierte Mitte der 1960er Jahre die Zigarren eines seiner Bodyguards. Diese wurden von einem befreundeten Zigarrenroller in Havanna hergestellt und schmeckten Castro so gut, dass er Sie fortan nur noch für seinen persönlichen Gebrauch fertigen ließ. Castros Cohiba Zigarren wurden unter hohen Sicherheitsstandards hergestellt und waren nicht zum freien Verkauf bestimmt.

“Mein Vater war Zigarrenraucher und wusste eine gute Zigarre zu schätzen… Er rauchte kubanische Zigarren, trank spanischen Wein und lehrte mich beides.”
– Fidel Castro -

Nur Günstlinge des Regimes und hochrangige ausländische Gäste kamen in den Genuss, echte Cohiba Zigarren als Gastgeschenke zu erhalten. Die künstliche Verknappung der Cohibas trug dabei maßgeblich zur Legendenbildung rund um die Marke bei. Ab 1968 wurde die Produktion der Cohiba Zigarren zunehmend professionalisiert: Kuba richtete eine staatliche Gesellschaft ein, die die Cohiba Zigarren weiterentwickeln und verbessern sollte, sodass die hochwertigsten und besten Zigarren der Welt entstanden. Tatsächlich wurden fortan die besten Teile der jährlichen Tabakernte stets für Cohibas reserviert und exklusiv für diese Zigarren verarbeitet.

Cohibas kommen in Europa auf den Markt

Ab 1982 waren die Cohibas auch auf dem freien Markt erhältlich. Um Geld zu verdienen expandierte die staatliche Zigarrenmanufaktur Habanos nach Europa und bot die hochwertigen Zigarren auch hier an. Als geschickter Marketingschachzug wurde dabei eine Produkteinführung im Umfeld der Fußballweltmeisterschaft 1982 in Spanien gewählt. Aufgrund der hohen Bekanntheit der Cohiba Zigarren entwickelten sie sich im Laufe der 80er Jahre schnell zu einem Verkaufsschlager. Insbesondere im oberen Preissegment wurden Cohibas zum Synonym für hochwertige kubanische Zigarren, woran sich bis heute nichts geändert hat.

Besonderes Merkmal der Marke bleibt bis heute die Eleganz, welche geschickt mit dem Sinn für Freiheit, Coolness und Charme kombiniert wurde. Diesen Eindruck bieten besonders die zahlreichen Promotionvideos der Marke.

Auch heute qualitativ sehr gut

Besondere Qualität erlangen die Cohibas durch die dreifache Fermentierung des verwendeten Tabaks – bei anderen Zigarrenmarken sind oft nur zwei Fermentierungen üblich. Dies gibt den Cohibas einen sehr sanften und angenehmen Geschmack, der bei Kennern hoch geschätzt ist. Wer hochwertige kubanische Zigarren rauchen möchte, kommt um die Cohibas also kaum herum. Preislich in einer durchaus anspruchsvollen Region gelegen, sind Qualität, Geschmack und Image der Cohiba Zigarre über jeden Zweifel erhaben, und sollten daher ruhig einmal ausprobiert werden.

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