Zigarillos: die kleine Zigarre mit großem Geschmack

Zigarillo: Garantiert die beste Einstiegs-Zigarre

Als absoluter Neueinsteiger ist also der Griff zum Zigarillo am sinnvollsten. Zigarillos sind sehr günstig und in den verschiedensten Geschmackssorten erhältlich. Sie können sich langsam an die Formate und den kräftigeren Geschmack von Zigarren gewöhnen. Probieren Sie mehrere Zigarillos, bis Sie der Meinung sind, bereit für Zigarren zu sein. Beim Umstieg sollten Sie dennoch darauf achten, mit milderen Zigarren wie der Griffins No. 500 im Tubos-Format zu beginnen, bevor Sie die Vielzahl an Zigarren-Marken kennenlernen.

Zigarren und Zigarillos werden meist unter einen Hut gesteckt. Doch wenn man genauer hinsieht, erkennt man leicht die Unterschiede, denn sowohl in der Optik als auch in der Verarbeitung lassen sich Zigarren und Zigarillos differenzieren. Zigarillos sind ideal für all diejenigen, die in die Welt der Zigarren neu einsteigen möchten. Die kurze Rauchdauer von 10 bis 20 Minuten eignet sich sehr gut, um die spezielle Art des Rauchens besser kennenzulernen.

“Die Zigarre verbrennt dir die Lippen, wie es früher einmal die Liebe tat.”

Charles Bukowski

 

Für Anfänger: Zigarren oder Zigarillos?

Wer Zigarette geraucht hat und auf Zigarre umsteigt, wird zunächst vor allem mit dem neuen Format kurzzeitig Probleme haben. Daher sollte man zu Beginn auf größere Formate wie Robusto und Torpedo verzichten. Aber letztendlich ist alles eine Frage der Gewohnheit und somit dauert die Umstellung nicht allzu lange. Dennoch ist jedem zu empfehlen, der unbedingt mit Zigarren einsteigen möchte, anfangs eher auf kleinere Formate wie Panetela und Puritos zurückzugreifen. Kleinere Corona-Formate sind auch möglich.

 

 

Zum Einsteigen sind Zigarillos jedoch am besten geeignet und absolut empfehlenswert. Die eher kurze Rauchdauer ermöglicht es Ihnen, sich nach und nach daran zu gewöhnen. Allerdings sollte man bei Zigarillos unbedingt darauf achten, dass sie bei zu häufigen Zügen leicht scharf werden können. Also lieber langsam genießen und nicht mehr als ein bis zwei Züge pro Minute. Genau wie bei Zigarren sollte man darauf verzichten, den Rauch in die Lunge zu ziehen. Des Weiteren sind Zigarillos in der Regel günstiger als Zigarren. Man kann also mehrere Zigarillos probieren und im schlimmsten Fall auch mal geschmacklich daneben liegen.

Welche Unterschiede gibt es?

Sortierter Stapel heller ZigarillosEs liegen zwar keine Welten zwischen Zigarren und Zigarillos. Dennoch gibt es bedeutende Unterschiede, die an dieser Stelle einmal zu erwähnen sind. Was einem sofort ins Auge fällt, ist das unterschiedlich große Ringmaß. Zigarren besitzen natürlich ein größeres Ringmaß zwischen 30 und sogar 60. Zigarillos hingegen sind sehr klein, ähnlich wie Zigaretten, und zeigen ein durchschnittliches Ringmaß von 20 bis 30. Daraus resultiert insbesondere eine unterschiedliche Rauchdauer. Zigarren kann man bis zu 90 Minuten genießen, Zigarillos raucht man durchschnittlich 15 Minuten.

Ein weiterer Unterschied besteht in der Einlage. Bei Zigarren, vor allem bei größeren Zigarren, werden meist mehrere Tabake verwendet, was auf Grund der Größe sehr einfach ist. Bei Zigarillos wird wegen des geringeren Platzes meist lediglich eine Sorte verwendet. Alle Zigarillos sind Shortfiller, d. h. die Einlage besteht aus geschnittenem oder gerissenem Tabak, der in ein stabiles Umblatt gewickelt wird. Jeder dieser Arbeitsschritte beruht, im Gegensatz zu den meisten Zigarren, auf maschineller Fertigung. Sowohl Umblatt als auch Deckblatt werden aus homogenisiertem Tabak gefertigt. Es handelt sich hierbei um ein aus gemahlenem Tabak hergestelltes Blatt, welches unter Verwendung von natürlichem Bindemittel und Tabaksubstanz maschinell produziert wird.

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